Sonnenschutz statt Hautalterung

Womit ich mich in den letzten Monaten besonders beschäftigt habe, ist Sonnenschutz. Das derzeit (noch) sommerliche Wetter in Mitteleuropa macht gute Laune und lädt zum Sonnenbaden ein. Was für unsere Seele eine Wohltat ist, bedeutet für die Haut eine ziemliche Tortur. Was viele vielleicht nicht wissen oder bedenken: für die Hautalterung ist nämlich, neben der natürlichen Zellzerstörung hauptsächlich das UV-Licht verantwortlich.

Deshalb gehört Sonnenschutz für mich mittlerweile selbstverständlich zum Alltag.





Bei Sonnencreme unterscheiden wir zwischen chemischen und mineralischen Filtern. Chemische Filter absorbieren UV-Strahlen und wandeln sie in Wärme um. Das bedeutet nicht nur eine Einwirkzeit von 20-30 Minuten, sondern auch ein höheres Allergiepotenzial durch das Eindringen in die Haut.

Der Sunscreen von Ringana, den ich ganz gerne verwende (gibt es auch extra fürs Gesicht) ist ein mineralischer Sonnenschutz, der aus natürlichen, weißen Farbpigmenten besteht und wie ein Spiegel das UV Licht reflektiert, sodass es nicht in die Haut eindringen kann. Dieser Sonnenschutz besteht aus mineralischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen. Mineralischer Sonnenschutz schützt unmittelbar nach dem Auftragen und wird wegen seiner guten Verträglichkeit auch für Babys und Kleinkinder empfohlen (Ringana hat auch eine eigene Sonnencreme für Babys entwickelt). Das Allergiepotenzial ist bei diesem Filter erheblich geringer, da die Wirkung hier nicht auf chemischen Reaktionen beruht. Der Ringana Sunscreen  
enthält auch pflegende Inhaltsstoffe, ist feuchtigkeitsspendend, wasserfest, erlaubt die Bildung von Vitamin D und hinterlässt keinen weißen Schmierfilm auf der Haut, der nicht nur sehr unschön aussieht, sondern auch die Meere verschmutzt.

Für mich bedeutet Sonnenschutz, die Haut auch im Alltag konsequent zu schützen - nicht nur im Urlaub oder beim Sonnenbaden. In vielen gängigen Pflege- und Make-up- Produkten ist zwar bereits ein Lichtschutzfaktor enthalten, allerdings trägt man von einer Foundation oder einem Puder niemals die Menge auf, die notwendig wäre, um einen vollständigen Schutz zu gewährleisten.

Sonnenschutz kann man tagsüber auch vorsichtig über das Make Up mit einem Pinsel nachtragen. Wichtig dabei ist es auch beim Schminken in ganz dünnen, haltbaren Schichten zu arbeiten und den Sonnenschutz natürlich nicht zu cremen/schmieren, sondern mit einem dicht gebundenen Pinsel aufzudrücken. 

Man sollte selbstverständlich auch darauf achten jene Körperpartien zu schützen, die permanent der Sonne ausgesetzt sind, sprich unsere Hände, Ohren, Augen, Lippen und die Kopfhaut. Beim Eincremen der Hände ist es wichtig den Handrücken nicht zu vergessen. Dabei hilft die Sonnencreme hier neben der Vermeidung von Sonnenbrand auch der Vorbeugung von Pigmentflecken. Auch die Lippen dürfen nicht ausgespart werden, denn gerade die Lippenhaut ist sehr zart, produziert kein schützendes Melanin und braucht daher ebenfalls Sonnenschutz, zum Beispiel einen Lippenpflegestift mit UV- Schutz, der die Lippen vor UVA- und UVB- Strahlen schützt und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Der lip balm sollte regelmäßig neu aufgetragen werden, denn durch Abrieb bei Essen und Trinken verliert sich der Schutz. Grundsätzlich sollte man darauf achten, nicht ohne Sonnenbrille und Kopfbedeckung in die Sonne zu gehen.

Die Sonne gehört für mich zum Leben dazu - aber ein bewusster Umgang damit eben auch.





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jack Unterweger - Intelligenz, Inszenierung und ein österreichischer Kriminalfall. Eine Analyse zwischen Literatur, Medien und Verbrechen

Teil 6: Die Person hinter dem ,,Popstar - Mörder"

Mythos, Wirkung und ein leiser Ton